Jugendlager im Valle Orco: Ausbildung zum Riss- und Granitklettern

Written by silvan on Juli 20th, 2014

Im ersten Teil des JO Sommerlagers waren nur die erfahrensten der JO Biel dabei. Während 4 Tagen im Orcotal lernten die talentierten seeländer Nachwuchskletterer vieles über Keile und Friends, Rissklettern und sogar ein Tag technisches Klettern mit Schlaghaken und Bigwallausrüstung.  Strenge und intensive Tage im wunderschönen Orco.

 

Kinder Bergsteiger Lager Susten

Written by Vera on Juli 20th, 2014

Statt viel Sonne, haben wir den Winter nochmals erleben dürfen. Das KIBE-Biel hat Anfang Juli, 4 Tage in der gemütlichen Sustlihütte verbracht. Statt viel klettern durften wir den herrlichen Schnee mit Schneemann bauen und Schneerutschen geniessen. Trotz diesem Wintereinbruch hat es super Spass gemacht. Vielen Dank an das sehr nette Hüttenteam und das ihr alle gekommen sind.

 

Kletterwoche Türkei: Sinter und Spass in Geyik Bairi

Written by silvan on Juni 25th, 2014

Eine Super Kletterwoche von Höhenfieber verbrachten wir im Mai in Antalya. Bestimmt nicht das letzte Mal an diesem gemütlichen und motivierenden Ort. Ein grosses Merci an unsere coole Truppe

 

El Gordo: neue Route an den Wendenstöcken

Written by silvan on Juni 21st, 2014

Ein lang gehegter Traum ging in Erfüllung! Ohne Bohrhaken, nur mit Schlaghaken, Friends und Keilen eröffnete ich mit meinem Freund Luca Schiera eine neue Route an den Wendenstöcken. Alles Onsight frei bis 6c/7a über 13 Seillängen. Obwohl die Route mehrheitlich einer “klassischen” Linie folgt fehlt es nicht an Top Wenden Fels mit einigen Loch- und Plattenpassagen. Da wir uns über Wiederholer freuen würden, haben wir im Abstieg eine Abseilpiste eingebohrt. Der Name kommt von unserer Erfahrung in Patagonien, dass auf Dauer nur der Dicke genug Druck auf die Füsse kriegt – oder so.

 

JO Auffahrtlager Innertkirchen

Written by silvan on Juni 12th, 2014

Eine kurzweilige Woche auf unserem “Stammcampingplatz” Aareschlucht in Innertkirchen. Während die restliche Schweiz am Gotthardstau stand, konnten wir die wilden Berge der Berner Alpen geniessen. Ein grosses Merci an alle.

 

Kurztrip Domodossola: Rissklettern in La Balma

Written by silvan on April 23rd, 2014

Ein paar Tage mit alten und neuen Freunden in La Balma. Dank dem kurzen Zustieg bleibt viel Zeit für kaffekochen, hängen und tratschen. Merci für die coole Zeit

 

JO Lager Tessin

Written by silvan on April 23rd, 2014

4 Sonnige Tage in der Region Locarno. Mit 13 Teilnehmer/innen ein super Lager. Viele neue und junge konnten erste Erfahrungen am Fels sammeln. Die Zielvorgabe war: Zusammen eine gue Zeit haben und Klettern am Fels lernen. Ziele erreicht! :-)

 

Bergsteigen in Patagonien: Versuch in der Fitz Roy Ostwand

Written by silvan on März 25th, 2014

Für das zweite Schönwetterfenster hatten wir ein ganz spezielles Ziel: Die erste Wiederholung der Ragniroute in der Fitz Roy Ostwand. Zudem wollten wir über die Route Abseilen und möglichst viel Abfall der Erstbegeher mitnehmen. Diese Route wurde nämlich mit hunderten Metern Fixseilen und Strickleitern ausgerüstet. Als Vertreter der jungen Generation der Ragni di Lecco wäre dies ein super Statement für meine Partner Matteo und Luca gewesen.

Leider kam es anders als geplant: Die Route war durchgehend nass und alle Risse vereist. Wir kamen zwar nicht so schlecht voran, aber es hatte auch keinen einzigen Biwaklatz! Ich sagte meinen Freunden, dass ich nur in dieser Wand bleiben würde, wenn sie dies auch wirklich wollten. Aber auch sie wollten nicht mehr, und so seilten wir uns wieder ab. Wir beschlossen, dass wir wiederkommen werden: Mit Hängematten und der richtigen Einstellung!

 

Eiger Nordwand: Heckmaier

Written by silvan on März 16th, 2014

Mit Laddy konnte ich diese Woche diese geniale Tour Klettern. Geilstes Mixedgelände und eine beachtliche Länge zeichnen die Kletterei aus. Weil es recht viele Leute hatte, sind wir bereits Mittwoch Abends/Nacht bis zum Todesbiwak. So hatten wir die geilsten Biwaks für uns. Unser Begehungsstil war wie gewohnt: Viel Essen und immer gemütlich ;-)

 

Bergsteigen in Patagonien: Das erste Wetterfenster bringt Erfolg am Fitz Roy

Written by silvan on März 5th, 2014

Ziel unserer Begierde in El Chalten ist eine Erstbegehung in der Cerro Torre Ost- und Nordwand. Diese Linie wurde schon oft versucht und ist legendaer. Es ist uns klar dass ein Versuch nur bei Topbedingungen Sinn macht. Als dann endlich ein Schoenwetterfenster von 4 Tagen angekuendigt wurde, waren die Bedingungen am Torre nicht gut genug.
Matteo hatte dann einen super Alternativ Plan: Eine Erstbeghung in der Aguja de Silla Westwand und dann direkt weiter zum Fitz Roy.
Am ersten Tag liefen wir bei extremen Winden aber strahlender Sonne ins Camp Niponino. Dies ist ein 6 stuendiger Marsch durch eine sehr vielseitige Landschaft. Ebenen, Waelder ein grosser Gletschersee, eine Flussueberquerung, die riesige Moraene und am Schluss der Gletscher am Fusse von Fitz Roy und Cerro Torre. Einfach unvergesslich. Natuerlich waren wir nicht alleine im Camp: Bergsteiger aus aller Welt waren anzutreffen.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir den “Zustieg” zur Silla Westwand. Schon bald stellte sich heraus, dass das ein harter Tag werden wuerde. Kombiniertes Gelaende, Quergaenge, und einige harte Kletterstellen mit grosser exponiertheit kosten uns viel Zeit. Nach etwa 12 Stunden sind wir endlich am Fuss der Wand. Hinter uns sind etwa 1200 Hoehenmeter kombinierter Kletterei. Anstelle eines “Zustieges” sind wir 2/3 der Eigernordwand geklettert. Mit 25kg Rucksaecken! Nach einem huebschen Biwak starten wir in den 3. Tag. Die Westwand von La Silla laesst uns jedoch schaudern. Nicht viele Strukturen bieten einen Anstieg an. Wir begreifen, warum noch niemand diese Wand geschafft hat. Leider haben wir nicht genug Material fuer eine solche Herausforderung dabei. Wir entschliessen uns stattdessen, eine kombinierte Kletterei zum Joch zwischen La Silla und Fitz Roy anzugehen. Dies ist deutlich einfacher und nach einigen Stunden koennen wir den Gipfel der Silla ueber einen Grat erreichen. Wir verbringen unsere 3. Nacht am Start der Californiana Route in der Fitz Roy Suedwand. Am 4. Tag koennen wir dieses tolle Route ziemlich schnell klettern. Das einzige uebel ist, dass am Ende der Wand kam nicht wie erwartet der einfache Gipfelhang, sondern der letzte Teil des Westgrates. Dieser Grat ist sehr stark verwaechtet und verlangt schwierige Felskletterei. Wir gehen also in die Verlaengerung und kaempfen uns auch dieses Hindernis hoch. Nach einer weiteren Stunde Schnee und Eis im Gipfelhang erreichen wir einen Super Biwakplatz 100m unter dem Gipfel. Wir verbringen eine kuschelige Nacht eng aneinandergekauert. Zum Glueck haben wir genuegend Essen dabei, so bleibt die Stimmung immer gut. In der Nacht erreichen andere Seilschaften ebenfalls den Gipfel. So koennen wir fragen, wo genau der Abstieg beginnt, den irgendwie hat sich niemand von uns verantwortlich gefuehlt, sich ueber diese nicht ganz unwesentliche Information zu kuemmern…
Am Naechsten Tag, dem 5., wandern wir gemuetlich auf den Gipfel und beginnen rasch mit dem Abseilen. Ein schier endloses Prozedere beginnt. Die Standplaetze sind oft mehr als schlecht und auch nicht immer einfach zu finden. Am Schluss sind wir dann ueber einer 100m hohen, ueberhaenenden Wand ohne weitere Abseilmoeglichkeiten. Nach diversen Versuchen gelingt es uns, einen sportlichen Quergang zu klettern, an dessen Ende wir endlich aufs grosse Schneeband abseilen koennen. Weitere 6 Stunden Klettern, Abseilen und marschieren brachten uns dann endlich zurueck nach El Chalten. Wo ich unseren Erfolg mit einer Freinacht feierte und anschliessend 4 Tage Krank war…