Eisklettern in Canmore – The Real Big Drip


Diese Route hat uns viel Spass gemacht. Nach einer etwas brüchigen ersten Seillänge folgt eine geniale Eislänge und eine Super Mixed Länge an den riesigen Zapfen. Einmal mehr ein grosses Danke an die lokalen Kletterer -dieses mal mit Crista-Lee- die uns mitnehmen und die Freude am Klettern mit uns teilen.

fast geschafft

fast geschafft

Eisklettern in Canmore – Hydrophobia

An unserem dritten Klettertag in Folge fuhren wir in den sogenannten Ghost. Ein richtig kanadisches Abenteuer sollte es werden – wurde uns versprochen. Und tatsächlich blieb auch prompt der erste Truck im Eis des gefrorenen Flusses stecken. Nach zwei Stunden Flaschenzug gings dann weiter. Die eigentliche Kletterei ging dann ganz flott. Ein interdisziplinäres Abenteuer war das.

erfolgreiche Rettung

erfolgreiche Rettung

Eisklettern in Canmore – Nemesis

An unserem zweiten Klettertag kletterten wir den Klassiker Nemesis. Die ganze Bandbreite des Eiskletterns ist in diesem Eisfall abgedeckt. Das kompakte Softeis, eine Säule, Schneelinsen, Eispilze und steiles Röhreneis hielten uns auf Trab.

Allez!

Allez!

Eisklettern in Canmore (Kanada)

Nach einer langen Anreise via Weltcup Bozeman (USA) gelangten wir nach Canmore. Dieses liegt in den kanadischen Rocky Mountains. Unsere erste Eisroute war der Weeping Pillar. 360m senkrechtes Eis, riesige Eisbalkone, übergrosse Blumenkohlformationen und eine ordentliche Säule machen diesen Eisfall zu einem netten Abenteuer.

Morgensonne

Morgensonne

Sportklettern in Osso

Der kleine Klettergarten von Osso bietet einige schöne Riss- und Wandklettereien in allen Schwierigkeiten. Dank dem Lötschberg- und Simplontunnel lohnt es sich das Gebiet auch nur für einen Tag zu besuchen. Im Winter sind die Temperaturen ideal.

Vorgeschmack auf den Winter

Diese Fotos entstanden letzten Winter im Rahmen eines Shootings mit Radys. Zusammen mit vielen Eisletterfreaks hoffe auch ich auf kalte Temperaturen. Auf ein gelungenes und Unfallfreies Eisjahr 2015!

Mixed

Mixed

Swiss Climbing Trainingslager in Moskau und Kirov (Russland)

Mit der Schweizer Eiskletternati verbrachte ich eine lehrreiches und strenges Trainingslager in Russland. Nach unserer Ankunft in Moskau starteten wir am Russland Cup. Wie bereits erwartet sind die Russen topfit und gut vorbereitet. Wir konnten wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln. Nach dem Wettkampf reisten wir mit der transsibirischen Eisenbahn nach Kirov. In dieser 500`000 Einwohner zählenden “Kleinstadt” gibt es zwei Sportarten: Eishockey und Eisklettern. Wir trainierten hauptsächlich letztere aber an einem Abend gabs dann noch eine Hockeysession. Der obligate Saunabesuch mit Bad im Eiswasser haben wir auch nicht ausgelassen. Müde aber glücklich sind wir nun zurück, dankbar für die schönen Freundschaften die wir schliessen konnten.

Danke an Eugenia Aleksieieva für die tollen Fotos.

Ballkontakt...

Eishockey in Kirov

Stockhorn Nordwand Route Tschabold

Das Nachmittagsprogramm in Thun; 14:00 in die Tschaboldroute einsteigen und souverän die letzte Bahn verpassen. Trotzdem ein lustiger Nachmittag und ein super Training fürs kombinierte Gelände

Vertikale Selbstverwirklichung

Seinen eigenen Weg zu gehen und sich selber die Regeln vorzuschreiben ist für mich die Freiheit im Klettern. Es gibt viele Möglichkeiten diese Freiheit zu erreichen; der einfachste und anstrengendste Weg zugleich ist das Erschliessen neuer Routen an bisher unbekletterten Bergen. Seit zwei Jahren bin ich regelrecht besessen von einer Wand im Rosenlaui Gebiet. Viele Kletterer wollten dort schon Hand anlegen oder ein paar wenige haben einige Meter erschlossen um aufgrund der vorgefundenen Schwierigkeiten nicht wieder zu kommen. Lange habe ich gezögert doch irgendwann realisierte ich, dass mehr geredet als gemacht wird. Also unternahm ich etliche Skitouren unter die Wand. Materialtransporte und Auskundschaften gingen dem eigentlichen Klettern vorneweg. Einige Linien sind abgeschlossen und ich freue mich auf die erste Rotpunktbegehung. Andere angefangene Linien sind oft nass und nötigen mir Geduld ab. Der Zustieg ist lang und der Fels ist zwar sehr gut aber auch griffarm. Scheinbar einfache Seillängen entpuppen sich als sehr anspruchsvoll. Die Belohnung für diese Strapazen sind die Einsamkeit, die wilde Natur und die innere Freude etwas Eigenes im Austausch mit dem Fels zu erschaffen. Ich danke all den netten Menschen mit denen ich diese Abenteuer erleben darf. Zu gegebener Zeit werde ich die Routen veröffentlichen. Bis es soweit ist danke ich allen Kletterern die mir meine Freude und Einsamkeit an diesem Ort lassen und respektieren.

Atemberaubend und Anstrengend zugleich

Atemberaubend und Anstrengend zugleich

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