Lustige “Ego Shooter” Perspektive dank Helmkamera
Lustige “Ego Shooter” Perspektive dank Helmkamera
Auch dieses Jahr konnten Jungs und Mädels aus der ganzen Schweiz an diesem tollen Event teilnehmen. Leider hatte es viel weniger Teilnehmer als letztes Jahr. Dem muss nächstes Jahr entgegengetreten werden, denn es ist ein super Event und eine tolle Gelegenheit, auch für weniger Geübte, einmal an diesen tollen Routen zu klettern. Ein grosses Dankeschön an die freundlichen Organisatoren.
Mehr Fotos und Ranglisten gibts hier: http://www.iceclimbingworldcup.ch/sac_youth.htm
Der bislang eisarme Winter hat uns des öfteren nach Üschinen geführt. Schönes Ambiente und coole Moves an soliden Bohrhaken schonen die Nerven.
Die diesjährige Ausgabe des Klassikers begann etwas enttäuschend. Keine richtigen Routen sondern einfältiges Links-Rechts getoole auf Speed verhiess aus Wettkämpfer Sicht nicht viel Spass.
Ein voll geiler Speaker, ein aufgestelltes Publikum und die interessanten Diavorträge machten aber auch das diesjährige Eisfestival zu einer grossen Freude!
Gratulation an die Eisnati, grosse Fortschritte sind zu verzeichnen! (Petra gewinnt bei den Damen, drei Herren im Halbfinal)
Wegen Knieverletzung und schlechtem Wetter entschieden wir uns spontan in die schöne Toscana zufahren. Ausgerüstet mit einem neuen Führer waren wir gespannt was uns dort erwartet. Leider enttäuschte uns der Kletterführer ziemlich schnell. Schlechte Wegbeschreibungen und nasse regensichere Klettergebiete.Doch was solls! Wir wollten klettern. In der Umgebung von Camaiore ist das beste Klettergebiet „Candella Alta“. Lange, fantastische Routen an Sintersäulen. Auch gibt es viele neue Gebiete und Sektoren die erschlossen werden. Da die meisten Felsen West exponiert sind, und auch vieles nass war, ist wahrscheindlich der Frühling/Herbst besser geeignet ist als der Winter.
Die Leute in dieser Gegend sind sehr freundlich und die Region hat auch was zu bieten. So besuchten wir , nachdem wir verzweifel nach einem regensichern Klettergebiet gesucht haben, die Schauhöhle „Grotta del Vento“.
Kurz vor Neujahr besuchten wir mit der JO Biel das Eis und Mixedklettergebiet Chalchofen bei Saas Grund. Einer der wenigen Orte an dem es überhaupt Eis gibt.
Viel Schnee, kein Eis, noch kein Bock auf Skifahren. Also ab in den Jura und im Schottischen Stil rumkragseln. Ganz schön Psycho und anspruchsvoller als es aussieht. Leider war es schon zu bald wieder Dunkel, aber wir kommen gerne wieder in diese magische Gegend.
Mit dem Eiskletterteam gabs einen Blitzbesuch in Chamonix. Die DTS (Dry Tour Style) ist ein Fun Wettkampf und ideal zum trainieren fürs uns. 10 Routen bis M11 sind vorbreitet. Die Besten kommen in den Final. Das ist allerdings recht hart wenn man so wie wir eine Stunde vor Schlusspfiff anfängt
Es hat aber voll Spass gemacht und hey, Jungs und Mädels, ihr seid fit!
Die Wand ist total sick und mein Plan eine möglichst Kompromisslose Linie zu bohren noch mehr. 10 Seillängen haben wir nun schon gebohrt. 4 bereits gebohrte Längen wurden abgebaut weil sie im schlechten Fels endeten. Dank einem Quergang fand sich nun wieder guter Fels. Die Schlussüberhänge sind zum Greifen nah, aber ob es dort wohl etwas zu Greifen gibt?
Danke allen mutigen Jungs, die immer wieder in den Yellow Ocean mitkommen. Adrenalin, Schwindel und Muskelkater sind garantiert!
Bereits am nächsten Tag nach der erfolgreichen Rotpunktbegehung von Super Cirill kletterten Matteo und ich die Route Ritorni Notturni im Verzascatal. Diese Route wurde vom kürzlich verstorbenen Giovanni Quirici eingerichtet und erstbegangen. Dank der vielen Bänder schlängelt sich die Route den natürlichen Schwachstellen der Wand entlang hoch. Einige obligatorische, wie auch einige selbst abzusichernde Passagen führen auf den Gipfel der Parete di sonogno. In der 8a+ Schlüssellänge wartet ein knallharter Boulder! Nur mit viel Strom, einer ordentlichen Spannweite und genügend Haut scheint diese Stelle machbar. Noch ein kleiner Tipp: In der Schlüssellänge unbedingt den BD C4 Camalot #0.5 und #3 mitnehmen, sonst wirds gefährlich!
Ein schöner Fussabstieg (die Route ist nicht zum Abseilen eingerichtet) führt zurück in das wunderschön herbstliche Verzascatal.