Eine wunderschöne Woche mit Höhenfieber verbrachten wir auf Sizilien. Danke euch allen!
Alle interessierten können hier ihre Altjahrswoche im Süden mit Klettern und Chillen verbringen: Kletterwoche Sperlonga mit Silvan
Eine wunderschöne Woche mit Höhenfieber verbrachten wir auf Sizilien. Danke euch allen!
Alle interessierten können hier ihre Altjahrswoche im Süden mit Klettern und Chillen verbringen: Kletterwoche Sperlonga mit Silvan
Hoch über Martigny liegt Salvan und das Vallon de Van. Viele grosse und kleine Felsen und noch viel mehr Natur inspirierten Simu, Alexandra, Vera und mich bei einem mehrtägigem Besuch. Im vielsagenden Sektor Buddha wartet ein gemütliches Baumhaus mit viel Ambiente. Eine Joggingrunde führte mich zum Lac de Salanfe und viele Begegnungen mit einheimischen Tieren erfreuten uns. So ist es eigentlich nicht so interessant, dass wir auch geklettert sind und ich die unglaublich schönen Bewegungen von „les yeux du Bouddha“ aneinandereihen konnte. Wir kommen sicher wieder!
Sabina verliess uns und Toni kam zu unserer Gruppe hinzu. Wir verliessen die Region Oliana und kletterten zwei Tage in Terradets. Die speckigen Sintersäulen eigneten sich gut zum Onsightklettern und waren Haut schonend. Vera musste in der zwischenzeit auch nach Hause.
In der Folge besuchten wir noch die Schlucht von Collegats. Dort gibts sowohl Konglomerat wie auch Kalk. Vor Allem ein Sektor, welcher mittels Drahtseil über den Fluss erreicht wird ist fantastisch. Optisch mässig überzeugend, bietet die Kletterei ein riesiges Spektrum an Bewegungen und verschiedenen Griffen.
Leider viel zu früh ruft mich die Arbeit zurück. Simu und ich klettern am letzten Tag zwei Tradlinien im Konglomerat von Collegats. Vor Allem der Riesenkamin, etwa 5b und überhängend, ist eine der geilsten Routen die wir überhaupt in Spanien geklettert sind! Adios Espanya, hasta luego
Die vergangenen Klettertage zeigten erste Trainingseffekte und wir konnten uns in Tres Ponts einiger Onsight Erfolge erfreuen. Als ich tags darauf die Wand von Oliana erblickte, wurde mir schnell klar, dass ich hier ein paar Tage bleiben möchte: Eine Route in Oliana ist bis zu 50m lang und bietet von Löchern bis zu Sintersäulen das ganze Spektrum der Kalkkletterei. Der nachmittägliche Schatten und der Wind sind zudem Garant, dass die Fingerkuppen immer schön kühl bleiben. Die wunderschöne Picos Pardos (8b) beschäftigte mich etwas länger als gedacht, der Schlussfight bezahlte mich dann aber für alle Mühen.
Erwähnenswert sind auch unsere Ruhetagwanderung in den mythischen Konglomeratgebirgen der Region sowie ein Besuch in der „Bananenrepublik“ Andorra, eine Art kleine Schweiz mit Las Vegas ähnlichen Shoppingzentren und viel Schnee.
Zu sechst und mit zwei Bussen fuhren wir nach Russan (F). Dort kletterten wir (Basil, Vera, Simu, Simä,Sabina und ich) an den viel zu heissen Sintersäulen der Südwand.
Als wir in der Folge nach Spanien weiterfuhren, entschieden wir uns für Sadernes. Sadernes hat viele schattige Wände und liegt in einer grossen Schlucht. Ein sehr gemütlicher Campingplatz direkt am Beginn der Zustiege sorgte für viel Komfort. Sadernes ist eher ein Geheimtipp und sehr zu empfehlen! Leider war inzwischen eine Kaltfront eingetroffen und es war kalt geworden. Wir entschieden uns daher nach Oliana und Tres Ponts weiterzufahren.
Wegen Knieverletzung und schlechtem Wetter entschieden wir uns spontan in die schöne Toscana zufahren. Ausgerüstet mit einem neuen Führer waren wir gespannt was uns dort erwartet. Leider enttäuschte uns der Kletterführer ziemlich schnell. Schlechte Wegbeschreibungen und nasse regensichere Klettergebiete.Doch was solls! Wir wollten klettern. In der Umgebung von Camaiore ist das beste Klettergebiet „Candella Alta“. Lange, fantastische Routen an Sintersäulen. Auch gibt es viele neue Gebiete und Sektoren die erschlossen werden. Da die meisten Felsen West exponiert sind, und auch vieles nass war, ist wahrscheindlich der Frühling/Herbst besser geeignet ist als der Winter.
Die Leute in dieser Gegend sind sehr freundlich und die Region hat auch was zu bieten. So besuchten wir , nachdem wir verzweifel nach einem regensichern Klettergebiet gesucht haben, die Schauhöhle „Grotta del Vento“.
Wir waren mal wieder im „Heimgebiet“. Eine kurze Fotosession brachte ein paar gute Knipser. Yuji Hiramaya war auch zugegen, Onsightete „Grazie Riky“ 8a. Bei The doors musste er aber wegen dem nassen Schlussgriff passen.
Das unsichere Wetter liess uns mal wieder im Val Formazza landen. Full Metal Jacket (5.12b/c) ist ein absolutes Masterpiece! 45m Riss in allen Grössen. Am nächsten Tag konnte ich noch The Green Rat erstbegehen, ein kurzer Fingerriss mit überhängendem Faceclimb Ende. 7b+ kommt etwa hin.
Aus lauter Freude am Gebiet habe ich versucht, ein aufwändiges Topo von Cadarese zu machen. Nebst dem Routencharakter und erforderlichem Materialinfo gibts zu vielen Routen auch immer noch ein Foto. Viel Spass!