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Fitz Roy und Lastesel
Chillout
Unter der Riesenwand
Schönster Fels
Horror Seillänge
Motivation Zero
Fitz Roy Ostwand
Für das zweite Schönwetterfenster hatten wir ein ganz spezielles Ziel: Die erste Wiederholung der Ragniroute in der Fitz Roy Ostwand. Zudem wollten wir über die Route Abseilen und möglichst viel Abfall der Erstbegeher mitnehmen. Diese Route wurde nämlich mit hunderten Metern Fixseilen und Strickleitern ausgerüstet. Als Vertreter der jungen Generation der Ragni di Lecco wäre dies ein super Statement für meine Partner Matteo und Luca gewesen.
Leider kam es anders als geplant: Die Route war durchgehend nass und alle Risse vereist. Wir kamen zwar nicht so schlecht voran, aber es hatte auch keinen einzigen Biwaklatz! Ich sagte meinen Freunden, dass ich nur in dieser Wand bleiben würde, wenn sie dies auch wirklich wollten. Aber auch sie wollten nicht mehr, und so seilten wir uns wieder ab. Wir beschlossen, dass wir wiederkommen werden: Mit Hängematten und der richtigen Einstellung!
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Aguja Silla
Unendliche Traversen
Easy Zustieg?
10 Stunden unterwegs…
…und immer noch nicht da
Am nächsten Tag klettern…
…wir in den Col zwischen…
…Fitz Roy und Silla
Letzte Länge an der Silla
Aussicht
Cumbre de Silla
Aussicht vom…
…Biwak
Die Route Californiana…
…bringt uns zum Gipfel…
…des Fitz Roy
Cumbre Fitz Roy
Ziel unserer Begierde in El Chalten ist eine Erstbegehung in der Cerro Torre Ost- und Nordwand. Diese Linie wurde schon oft versucht und ist legendaer. Es ist uns klar dass ein Versuch nur bei Topbedingungen Sinn macht. Als dann endlich ein Schoenwetterfenster von 4 Tagen angekuendigt wurde, waren die Bedingungen am Torre nicht gut genug.
Matteo hatte dann einen super Alternativ Plan: Eine Erstbeghung in der Aguja de Silla Westwand und dann direkt weiter zum Fitz Roy.
Am ersten Tag liefen wir bei extremen Winden aber strahlender Sonne ins Camp Niponino. Dies ist ein 6 stuendiger Marsch durch eine sehr vielseitige Landschaft. Ebenen, Waelder ein grosser Gletschersee, eine Flussueberquerung, die riesige Moraene und am Schluss der Gletscher am Fusse von Fitz Roy und Cerro Torre. Einfach unvergesslich. Natuerlich waren wir nicht alleine im Camp: Bergsteiger aus aller Welt waren anzutreffen.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir den “Zustieg” zur Silla Westwand. Schon bald stellte sich heraus, dass das ein harter Tag werden wuerde. Kombiniertes Gelaende, Quergaenge, und einige harte Kletterstellen mit grosser exponiertheit kosten uns viel Zeit. Nach etwa 12 Stunden sind wir endlich am Fuss der Wand. Hinter uns sind etwa 1200 Hoehenmeter kombinierter Kletterei. Anstelle eines “Zustieges” sind wir 2/3 der Eigernordwand geklettert. Mit 25kg Rucksaecken! Nach einem huebschen Biwak starten wir in den 3. Tag. Die Westwand von La Silla laesst uns jedoch schaudern. Nicht viele Strukturen bieten einen Anstieg an. Wir begreifen, warum noch niemand diese Wand geschafft hat. Leider haben wir nicht genug Material fuer eine solche Herausforderung dabei. Wir entschliessen uns stattdessen, eine kombinierte Kletterei zum Joch zwischen La Silla und Fitz Roy anzugehen. Dies ist deutlich einfacher und nach einigen Stunden koennen wir den Gipfel der Silla ueber einen Grat erreichen. Wir verbringen unsere 3. Nacht am Start der Californiana Route in der Fitz Roy Suedwand. Am 4. Tag koennen wir dieses tolle Route ziemlich schnell klettern. Das einzige uebel ist, dass am Ende der Wand kam nicht wie erwartet der einfache Gipfelhang, sondern der letzte Teil des Westgrates. Dieser Grat ist sehr stark verwaechtet und verlangt schwierige Felskletterei. Wir gehen also in die Verlaengerung und kaempfen uns auch dieses Hindernis hoch. Nach einer weiteren Stunde Schnee und Eis im Gipfelhang erreichen wir einen Super Biwakplatz 100m unter dem Gipfel. Wir verbringen eine kuschelige Nacht eng aneinandergekauert. Zum Glueck haben wir genuegend Essen dabei, so bleibt die Stimmung immer gut. In der Nacht erreichen andere Seilschaften ebenfalls den Gipfel. So koennen wir fragen, wo genau der Abstieg beginnt, den irgendwie hat sich niemand von uns verantwortlich gefuehlt, sich ueber diese nicht ganz unwesentliche Information zu kuemmern…
Am Naechsten Tag, dem 5., wandern wir gemuetlich auf den Gipfel und beginnen rasch mit dem Abseilen. Ein schier endloses Prozedere beginnt. Die Standplaetze sind oft mehr als schlecht und auch nicht immer einfach zu finden. Am Schluss sind wir dann ueber einer 100m hohen, ueberhaenenden Wand ohne weitere Abseilmoeglichkeiten. Nach diversen Versuchen gelingt es uns, einen sportlichen Quergang zu klettern, an dessen Ende wir endlich aufs grosse Schneeband abseilen koennen. Weitere 6 Stunden Klettern, Abseilen und marschieren brachten uns dann endlich zurueck nach El Chalten. Wo ich unseren Erfolg mit einer Freinacht feierte und anschliessend 4 Tage Krank war…
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El Chalten
Unser Haus
Alternative Unterkunft
Bier, Wein und Austausch
Chocolateria
Natur pur
Boulder
Wilde Berge
Promibouldern mit…
…Tommy und co.
Zustieg Niponino
Auf Einladung meiner Freunde von den Ragni di Lecco -Luca und Matteo- bin ich nach Patagonien zum Bergsteigen gereist. Von Buenos Aires geht es 3h mit dem Flieger über die unendlichen Weiten dieser „als Ende der Welt“ bezeichneten Region. Weitere 4h Busfahrt brachten mich nach El Chalten. Dieses Städtchen besteht aus mehr oder weniger improvisierten Häuschen und hat einen ganz eigenen Charme. Läden, gute Restaurants und interessante Leute aus aller Welt liessen mich schon bald sehr wohl fühlen hier. Gute Bouldergebiete und einige Klettergärten sorgen dafür, dass die Muskeln nicht völlig verstauben. Das Wetter ist gar nicht so übel wie ich das angenommen habe: Niederschläge sind selten und gering. Der Hauptgrund weshalb man nicht in die Berge kann ist der Wind. Manchmal bläst es sogar das Crashpad fort! In den ersten Tagen unternahm ich eine Joggingrunde von 20km entlang einer populären Trekkingstrecke. Ebenen, Wälder und Seen wechseln sich ständig ab. Im Hintergrund erstrecken sich riesige Gletscher und darüber thronen diese unglaublichen Granittürme. Immer wieder muss ich stehen bleiben und staunen. Doch der Wind treibt mich weiter. Die Nächte fallen meist lang aus. Bier, Geschwätz und Tangoparties lassen die Zeit schnell vergehen. Ich hoffe dass das gute Bergwetter bald kommt, denn Bergsteigen scheint mit weniger streng und gesünder als das Nachtleben.
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Nameless Tower (6286m)
Slowenenroute
Onsight bis 7b
Biwak
Great Trango Tower (6287m)
Wooloom Route
Kurz unter dem Gipfel
Nach der Erstbegehung am Uli Biaho waren Luca und ich extrem scharf auf weitere Klettereien. Viel Zeit haben wir auf dieser Seite des Trango Gletschers verbracht. Es wurde Zeit, die Trango Gruppe zu rocken! Mit 6 Tage Verpflegung und 25kg Rucksäcken stiegenb wir das Trango Gulley auf. Zwei Schritte hoch, einer zurück.Während 6 Stunden. Was für eine Plackerei! Wir kletterten die Slowenenroute auf den Nameless Tower (6286m) in 3 Tagen. Die Schlüssellängen gelangen uns alle Onsight (bis 7b). Leider war im oberen Teil viele vereiste Risse. Freiklettern war schlicht unmöglich. So mussten wir Zähneknirschend artifklettern, was normalerweise wohl recht easy zu klettern wäre. Das Gipfelglück war dann aber riesig! Was für ein Tower!
An ausruhen war aber noch nicht zu denken: den Great Trango Tower (6287m)wollten wir unbedingt noch mitnehmen. Also stiegen wir mit letzter Kraft die Wooloom Route hoch. Diese ist eine reine Eisroute, vergleichbar mit einer klassischen Hochtour in den Alpen. Die Aussicht dort oben ist schlicht der Hammer, was für ein toller Berg. Nach dem anstrengenden Abstieg konnten wir noch 2 Tage im Basecamp erholen, bevor wir den langen Heimweg antraten. Luca und ich sind somit die ersten überhaupt die Uli Biaho Tower, Nameless Tower und Great Trango Tower hintereinander besteigen konnten.
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Zustieg zum Uli Biaho Tower
Die berüchtigte Traverse
Früher Start bringt Sicherheit
Teo und Luca
Start in die Westwand
Kurzatmige Kletterei auf 6000m
Gipfel!
Etwas Werbung…, Luca und Teo
Abstieg im Schlechtwetter
Der Zustieg zum Uli Biaho Tower vom ABC zeigte sich sehr anspuchsvoll: Nach einer Wechte muss eine 200m Traverse in steilem Eis und kombinierten Stellen bewältigt werden. Das Ganze wird durch weitere Wechten bedroht. Aufgrund dieser unerwarteten Schwierigkeiten entschieden wir uns, die ursprünglich geplante BigWall Strategie zu verwerfen. Stattdessen strebten wir nun die Erstbegehung der Westwand an. Diese schien im Alpinstil, ohne Portaledge und Fixseile, in zwei bis drei Tagen kletterbar. Nachdem schlechtes Wetter einen ersten Versuch vereitelte, gelang es uns schliesslich Ende Juli als erste Menschen die Westwand und als 4. Seilschaft überhaupt den Uli Biaho Tower zu besteigen. Schmelzwasser, Eis, Schnee und kombiniertes Gelände machten diese Begehung zu einem anspruchsvollen Unterfangen. Entsprechend gross war die Freude und die Befriedigung. Fürs Abseilen benötigten wir nebst einigen Schlingen bloss einen Klemmkeil und einen Schlaghaken.
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Strasse nach Askole
Starke Helfer
Die ersten grossen Berge rücken in Sicht
Schlüsselstelle
Schlüsselmeister
Great Trango
Base Camp
Uli Biaho Tower
Zustieg ins ABC
Zustieg ins ABC
ABC
ABC
Ende Juni sind wir (Matteo, Arianna, Saro, David, Luca und ich) über Dubai nach Islamabad geflogen. Mit einem Inlandflug gelangten wir nach Skardu. Dort verbrachten wir 2 kurzweilige Tage im chaotischen Alltag Baltistans. Schliesslich ging es mit einer 8 stündigen Jeep Safari nach Askole, dem Ausgangspunkt des dreitägigen Fussmarschs zum Base Camp. Die ersten Tage im Basecamp checkten wir den komplexen Zustieg zum Uli Biaho aus. Den besten Weg fanden wir auf Umwegen. In der Folge waren einige Materialtransporte nötig, um das ganze Bigwall Zeugs hochzuschleppen. Saro verliess uns in der Zwischenzeit, eine unschöne Geschichte fand damit ihr Ende und wir konnten uns nun voll auf unser Ziel konzentrieren. Auf 5200m Höhe richteten wir das Advanced Base Camp (ABC) ein. Der Zustieg ist 1200 Höhenmeter. Mit jeweils fast 20kg Gepäck eine kurzatmige Sache!
Nach einem langen Flug nach Islamabad wurden wir freundlich Empfangen und ins Hotel chauffiert. Dazu mussten wir einige Polizeisperren passieren. Bereits 6h später wurden wir wieder abgeholt um unseren Flieger nach Skardu zu erwischen. Nicht ganz gemütlich wenn jeweils 400kg Gepäck geladen werden muss. Nach 2h Sicherheitskontrolle starteten wir das Check in und erfuhren, dass unser Gepäck nicht passt. Nach einer Stunde richtig viel Stress hatten wir einen Gepäcktransport auf dem Landweg organisiert und erwischten noch den Flug nach Skardu.
In Skardu sind wir sehr freundlich aufgenommen worden. Überall kommen wir mit den sehr offenen aber keineswegs aufdringlichen Leuten ins Gespräch. Das highlight war heute Nachmittag: Unser Hotel wurde von bewaffneten Wachen umstellt. In der Folge fand ein Treffen von hochrangigen Militärs aus der ganzen Welt statt (auch ein Schweizer AdA war dabei…). Ein Typ vom pakistanischen Geheimdienst liess es sich nicht nehmen, ein mit Testfragen gespicktes Gespräch mit uns zu führen! Jedenfalls scheint unser Hotel beliebt zu sein. Morgen fahren wir mit dem Jeep nach Askole. Von dort gehts zu Fuss in 3-4 Tagen ins Basecamp. Damit enden wohl die Internetverbindungen. Deshalb: Bis bald!
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Am Montag gehts los nach Islamabad. Zusammen mit meinen italienischen Freunden Matteo, Saro, David, Luca und Arianna wollen wir eine neue Route in der Südostwand des Uli Biaho Towers (6100m) eröffnen. Dünne Luft, abenteuerliche Anreise und viel Gepäck sorgen dafür, dass es uns nicht langweilig wird. Am 12. August werde ich dann wieder in der Schweiz sein.
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