Nachdem das ursprüngliche Ziel, ein DWS-Segeltörn in Kroatien ins Wasser gefallen war, buchten Vera, Evelyn, Basil und Silvan einen Flug nach Mallorca. Die ersten 4 Tage wurde der Kopf in Cala Barques ordentlich gewässert. Es war sehr angenehm, nur etwa 30 Leute die am Beach4 biwakierten, dafür etwa 6 Slacklines! Morgenessen-Baden-Slacklinen-Mittagessen-Klettern-Wellenreiten-Abendessen-Slacklinen, kein schlechter Tagesablauf, oder?
Teilweise ist es sehr faszinierend was für Leute am Beach4 abhängen! Alkohol, Cannabis und Herumhängen hat hier oft einen grösseren Stellenwert als das Klettern selbst… Die Kletterei ist echt genial hier, bei einer maximalen Höhe von 10m muss niemand ums Überleben fürchten und es können getrost Routen am Limit versucht werden. Gratulation an Vera die ihre „Herkules“ tapfer punktete nachdem sie einige Abflüge von ganz oben unbeschadet Überstanden hatte. Silvan fiel 3 mal an den letzten Zügen vom „Snatch“ und hat nun einen guten Grund wiederzukommen, absolut geile Route mit Dynamo an Zweifingerloch.
Sintflutartiger Regen vertrieb die schweizer Gruppe in der Folge. Beim Rückzug vom Strand schloss sich noch Anders, ein Schwede an. Über zu Wildbächen mutierten Strassen kämpfte sich der zum Platzen gestopfte Fiat Panda tapfer zu den Burgfelsen von Felanitx. Dank der riesigen Grotte wurde hier ein trockenes Plätzchen gefunden. Die Kletterei ist allerdings nicht wahnsinnig hier, sogar die 6c ist gechippt! Einziger Lichtblick war ein Argentinier, der die Anwesenden mit Matee versorgte…
Am nächsten Tag erreichte der besagte Fiat Panda Les Perxes am Fuss der mallorqinischen Berge. Ein wunderschöner Klettergarten am Eingang eines wunderschönen und wilden Tales. Die Felsen trotzten der grossen Niederschläge und so nahm uns dieser Ort wie eine Arche auf. Mit einer Routenlänge von 15-20m und Schwierigkeiten von 7b bis 8c+ bietet dieses Gebiet dem Hardmover viele Möglichkeiten. Die Route Commando Madrid (8b) ist übrigens eine der besten Grottenklettereien die es gibt, 25m Strecke – 25 Züge!
Am zweitletzten Tag ging es kurz nach Alaro. Hier gibt es Sintersäulen soweit das Auge reicht, äusserst beeindruckend und extrem spassig!
Der letzte Tag gehörte dem DWSen in Porto Colom. Super Gebiet, viele 7a Routen, entspannte Sturzhöhen (5-10m) eine 35m 6b Traverse und ein Riesendach charakterisieren diesen Spot.
Hei, Jungs und Mädels, danke für diese tollen Ferien, trotz schlechten Wetters wurde jeden Tag gelacht, geklettert und gelebt, Yeaah!