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Querung
Abseilen
drohender serac
chielouwenengletscher
schlechtes Zeichen…
Gegenhang hinter Schneehorn
Spindrift
Die letzten Meter
Silberhorn
Eiger im Rücken
Chillout-Lounge
Riesenmöbel im Wohnzimmer
Hochträger
Verhältnisse Heckmaier
Die Zicke
Mönch
Letzten Mittwoch stand fest, dass Donnerstag und Freitag Traumwetter herrschen wird, jedoch niemand Zeit oder Lust hat, mit mir die Jungfrau Nordwand zu versuchen. Also fragte ich Vera sehr spontan, ob sie mit mir mal bis zum Einstieg kommen würde und dann schauen wir mal…
16 Stunden später (und ein nicht ganz billiges Zugticket ärmer) standen wir auf dem Jungfraujoch, beladen wie die Hunzas im Himalaya. Nach einer Querung unter der Mathildespitze durch seilten wir uns den steilen Eishang neben dem Hängegletscher ab. Dreimal 60m abseilen und noch etwa 60m abklettern später schnallten wir die Schneeschuhe an und querten den Chielouwenengletscher Richtung Westen. Den steilen Eishang hinter dem Schneehorn erstiegen wir in drei anstrengenden Seillängen. Das folgende Plateau des Giesengletschers, direkt unter der Jungfrau Nordwand ist der Hammer: topfeben, perfekte weitsicht, heimelig eingebettet zwischen Schneehorn und Silberhorn fühlten wir uns sofort zuhause dort. Die geplante Linie durch die Nordwand hatte einen Makel: Im steilen Eisfall im obersten Wandteil schien ein Stück zu fehlen! Zudem war die Aussicht, nach langem Einsatz in der Wand noch den Gegenanstieg ins Jungfraujoch mit allem Gepäck zu bewältigen nicht sehr motivierend. So kuschelten wir uns ins Zelt und genossen eine wunderschöne Nacht an exklusiver Lage. Auf jeden Fall komme ich zurück, mit weniger Gepäck oder mindestens drei Tagen Zeit!
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unterhosenaction
Chironicogeist
nerviges Gepatsche
Aufwärmen
Leistenmatz
Alpinistenstrom
*Grins*
Jou, Gangsta!
8B Vernayaz
sonja in egga
Dach in egga
Rastacave
Erstbegehung?
Schnapp
einfinger8A
Spatzacke
Diesen Winter hat mich das Boulderfieber voll erwischt. Da aber auch das Eisklettern und das Skitürelen nicht zu kurz kommen soll, sind wir des öfteren Nachts in den Wäldern des Tessins oder Unterwallis unterwegs. Bewaffnet mit Bürsten, Benzinlampe und Lawinenschaufel werden die begehrten Blöcke belagert. In Cresciano finden sich mitunter gute Bedingungen: Schneefrei und Sonne, man ist übrigens auch nie alleine dort…
Ganz geil sind die Blöcke in Vernayaz, dank der Schattenlage ist man meist alleine dort.
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Mit Bernhard Witz war ich bereits in der JO und gemeinsam haben wir unsere ersten alpinen Erfahrungen gesammelt. Bernhard ist ein sehr starker Kopf, will heissen, für ihn sind Eisschrauben beim Eisklettern vor Allem Zeitverschwendung ;-). Der ideale Partner also um in den Eisfall B.A.S.E einzusteigen. Dies ist der Buchenbachfall im Lauterbrunnental. 300m Senkrecht bis teilweise überhängend, unten nochmals 150m geneigtes aber unangenehmes Mixedgelände, dies die Eckdaten zu diesem Eismonster, definitiv eine der beeindruckensten und grössten Eisfälle der Alpen.
Um 07:00 sind wir eingestiegen, verloren bereits in den ersten 3 Längen viel Zeit, weil das Eis nicht durchgehend war und unangenehme Reibungsplatten mit den Steigeisen bekratzt werden mussten. Die mitgenommenen kleinen Camalots zahlten sich aus. Die folgenden 3 Senkrechten Eislängen waren etwas vom unangenehmsten, dass wir je geklettert sind. Das Eis hatte einen Luftanteil von etwa 50%, der Pickel ging zwar immer bis zum Anschlag ins Eis, rutschte aber des öfteren mit einem unangenehmen Knacken durch. Von den Eisschrauben konnte nicht zuviel erwartet werden. Seillänge 7 und 8 waren dann recht gut, teilweise athletisches Eispilz – Gehangel mit wackligen Aufrichtern liessen sogar Boulder Stimmung aufkommen. Die Stände werden hier auch viel gemütlicher, ein riesiger Eisbalkon hätte sogar ein bequemes Nickerchen zugelassen, leider waren wir nicht schnell genug für solche Spässchen. In Seillänge 9, als das Eis endlich eine ordentliche Qualität erreicht hatte, fühlte sich Bernhard nach 2 perfekten Schrauben wohl etwas zu sicher und wollte einen Eisüberhang gar schnell überwinden. Leider brach ein Pickel aus und mit einem mehr oder weniger fröhlichen Jauchzer tauchte er in die saugende Tiefe wo er 15m später vom Seil sanft angehalten wurde. Unverletzt aber mit einem Pickel weniger kamen wir zur Gewissheit, dass so kurz vor dem Ende trotzdem kein effizientes weiterkommen möglich gewesen wäre. Da es auch schon 16:00 war, mussten wir wohl oder übel über dieses riesige Eismöbel abseilen. 7 Eissanduhren oder 4 Stunden später standen wir endlich wieder im Talboden, leider konnten wir den Pickel nicht mehr finden. Wenn also jemand einen Viper Pickel und eine Handschlaufe findet bitte melden. Bei der Heimfahrt meine ich: Nie mehr… Doch anderntags dann ein SMS an Bernhard: Auso seisch wenn wieder geisch, chumä scho mit…
Mehr Infos und Bilder bei Erstbegeher Peter von Känels Homepage
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Damian
Jonathan,50mToprope
Vera
Kiental
Numa
Sarah&Vera
Reto&Gilles1
Reto&Gilles2
Damian&Jonas
Reto&Gilles3
Am Samstag 06. Februar war das letzte JO Eisklettern für diese Saison. Wir waren in der Twannbachschlucht am Mixedklettern, an der Jugend EM sowie am Coaching Day in Saas Grund, zweimal im Kiental und als Abschluss in Kandersteg. Es war super zu sehen, wie viele von den Teilnehmern am Anfang den Pickel kaum gerade halten konnten und zuletzt souverän einen Mehrseillängen Eisfall im 4. Grad vorgestiegen sind! In diesem Sinne möchte ich allen Teilnehmern gratulieren, ihr habt wirklich riesige Fortschritte gemacht! Ich bin sicher, dass dies sowohl auf unseren weiteren Touren im Sommer wie auch generell eurer Bergsteiger – Persönlichkeit sehr viel bringt. Ihr dürft ruhig stolz auf euch sein!
Ich freue mich schon auf die nächste Saison mit euch!
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Mengia
Kalte Füsse?
Valerie
Dr Fränzu
Damian
Valerie 2.Quali
Mengia, 2.Quali
Dr Alpinist
Damian&Silvan
Damian, 1.Quali
Chiller
JO und Regioteam Biel nahmen am Samstag an der Jugend EM im Eisklettern teil. Am Start waren Damian, Franz, Mengia und Valerie. Die 4 hatten alle wenig Erfahrung, hielten sich aber gut! Es war ein spannender und laaaaanger Tag! Die Resultate: Overalls_Saas_Grund_Youth_Ice-Climbing_Championship. Mehr Fotos hier
Am nächsten Tag fand der Coaching Day statt. Beni, Timo, Fritz und Gilles profitierten von dem tollen Angebot und liessen sich von Eiskletterprofis Urs Odermatt und Ines Papert Tipps und Tricks zeigen.
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Beni
Dominik und Beni
Gilles
Damian und Sarah
Valerie&Flo
Reto
Tobia&Timo
Am 09. Januar durfte die JO Biel das neue Gebiet einweihen. Das Gebiet wird vom Bahnhof Twann in einer schönen Wanderung in 40min durch die Twannbachschlucht erreicht. Noch einfacher geht’s mit dem Auto, dann beträgt der Zustieg noch 10m…
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Schweiz-Italien
angerissene Säule
Rastamann
Guetä Morgä!!!
Grischun
Lattenzaun
Abschied
5 Tage waren Basil, Vera und Silvan im Graubünden. Aufgrund der erheblichen Lawinengefahr wurden die Pickel häufiger geschwungen als die Skis.
Die Schlucht in Pontresina ist ein angenehmes Eisklettergebiet. In 2 min erreichbar vom Parkhaus, dank dem Zustieg von oben können bei Bedarf Topropes eingerichtet werden. Allerdings war das Eis ziemlich gut gewachsen und die Schrauben schienen meist solide. Von etwa 10:00-14:00 kann zudem in der Sonne geklettert werden. Kein Wunder also, dass es am Wochenende fast zuviel der Leute wurde.
Die urbane Lage und der Strandbad Effekt führt teilweise auch zu fraglichem Verhalten: Die grosse freistehende Säule auf der Schattenseite der Schlucht bietet sich zwar an. Wir mussten aber bei unserer Begehung feststellen, dass sie zuoberst komplett durchgebrochen ist. Trotzdem erhielt diese etwa 10 Vortstiegsbegehungen pro Tag! Solange niemand stürzt halb so wild…
Etwa 200m weiter unten gibt es noch ein Mixedgebiet in der Schlucht. Dort kommt ein Abstieg aber nur mit Abseilen in Frage und es gibt nur eine Linie die nicht komplett Dry ist. Dafür scheint sich kaum jemand dorthin zu verirren.
Jetset hin oder her, das Engadin als einen der schönsten Plätze der Alpen zu bezeichnen wäre sicher nicht vermessen und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Sommer.
Mühe hat, wer in der Schweiz cleane Kletterrouten sucht. Im alpinen Bereich finden sich solche , vorausgesetzt man scheut keine langen Zustiege. Die schönsten Base Climbs sind aber alle gebohrt, auch wenn es reine Rissklettereien sind. Hieraus lässt sich auch die Erschliesser – Ethik bei Mehrseillängenrouten ableiten: Wenn es nicht schwer ist, dann muss selber abgesichert werden. Unkonsequenterweise sind aber auch Schlüsselstellen in Rissen eingebohrt, weil der Erstbegeher das Vertrauen in die Klemmgeräte nicht voll hat, wenn er selber am Limit ist.
Alpiner Standplatzbau
Warum mobile Sicherungsgeräte?
Der Bohrhaken ist in der Schweiz älter als der Friend! Deshalb ist das sogenannte Cleanclimbing eine Nische im heimischen Bergsport. Eine Linie kann unendliche Male mit Klemmgeräten begangen werden, einmal einbohren jedoch genügt um den Charakter wesentlich und nachhaltig zu ändern. Da der Bohrhaken eine sehr breite Akzeptanz hat, stört dies auch fast niemanden.
Aus diesen Gründen wäre die Frage „Warum NICHT mobile Sicherungsgeräte?“ auch nicht angemessen. Es ist aber eine Tatsache, dass die Begehung einer Kletterei ohne Bolts ein ganz anderes Gefühl ist: Auf einmal ist die niedliche 5c eine Ernsthafte Begehung auf deren Gelingen wir mit vielmehr Zufriedenheit reagieren! Die Auseinandersetzung mit dem Fels und der Linie ist viel Intensiver und auch Zeitaufwendiger. Es findet ein wesentliches Umdenken in der ganzen Kletterpersönlichkeit statt. Schöne Linien werden schöner, mühsame Linien mühsamer und die Mentalität des Kletterers reifer und kompletter. Der Wettbewerbsgedanke erscheint lächerlich, die Linie selbst gewinnt an Wert!
Letzter Blick - Hält!
Der Grüne Punkt
Um auf die Möglichkeiten der Klemmgeräte aufmerksam zu machen, hat Silvan begonnen, eingebohrte Routen nur mit Klemmgeräten zu begehen. Anschliessend wird der Routeneinstieg mit einem grünen Punkt versehen. Alle interessierten Kletterer werden gebeten mitzumachen und euer Zeichen, den grünen Punkt zu setzen. Auf das neue Inspirationen uns neue Herausforderungen bringen.
Grünpunkt Onsight in Cresciano
Die Bezeichnung Traditional, wie sie aus Grossbritannien stammt hat bei uns keine Bedeutung, es gab nie eine Tradition mit Friends zu klettern.
Clean Climbing ist ebenfalls keine korrekte Bezeichnung, Bohrhaken sind nicht dreckig! In Anlehnung an die Pionierleistung Alberts mit dem Roten Punkt wird vorgeschlagen, das Klettern mit Klemmgeräten als Grünpunktklettern zu bezeichnen.
Ethik Vorschläge:
Kein Bohrhakenabschlagen nach Grünpunkt -Begehung!
Sicherungen müssen aus dem Klettern gelegt werden. Ist ein erster Teil der Route wesentlich einfacher (ganzer Grad in Zahl 6a>5a) so darf die Sicherung belassen werden.
Der gebohrte Standplatz darf benützt werden
Wenn aus Sicherheitsgründen Bolts geklinkt werden, zählt die Begehung nicht.
Wenn aus Sicherheitsgründen ein anderer Einstieg gewählt wird, so zählt die Begehung, da die ursprüngliche Linie unlogischer ist
Schlaghaken zählen als mobile Sicherungen, sofern sie auch aus der Kletterstellung gesetzt und wieder entfernt werden
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Links Südwestwand
Südwestwand, ca. 6b.Links die 7b+ Linie
Topo-Foto Sergent
Topo Foto Sergent
Get Ready
Erster Felskontakt
Fessura Kosterlitz Nachtsession
Rissdach mit Zustiegslänge
Lukas unterwegs
Silvan im Legoland
Legoland Ausstieg
6c+ Riss beim Camping
Auf der Suche nach etwas anderen Herausforderungen machten sich Silvan und Lukas auf den Weg ins Valle dell Orco. Dieses liegt südlich des Aostatales und ist bekannt für seine exzellenten und cleanen Risse. Topo war keines aufzutreiben, weder in der Schweiz noch vor Ort. Deshalb wurden die Linien selber gesucht und nach 4 Tagen hatten die beiden Riss – Anfänger die meisten Risslinien die auf Internetseiten zu finden waren, aufgestöbert und gepunktet, nur das sagenhafte Berthod Dach „Greenspit“ konnte auch mit Infos von Locals nicht gefunden werden.
Abends wurde Pizza gegessen und Bier getrunken. Es ist ein wirklich hübsches Tal, mit herbstlichen Lärchenwäldern und einem glasklaren See in Ceresole Reale. Der Tourismus scheint hier auch nicht allzu Intensiv zu sein. Klettermässig ist es eine schöne Erfahrung durch die Gegend zu schlendern und die Linie zu suchen die den Erwartungen entspricht, ohne Vorurteile. Leider tauchen immer wieder unnötige Bohrhaken auf und auch immer mehr Klettergärten werden eingerichtet. Natürlich ist es toll einen Klettergarten einzurichten, aber dieses Tal ist eines der letzten seiner Art! Es geht auch ohne Bolts, und das ist einfach ein super Gefühl!
Einige Infos zum Klettern um Ceresole Reale
Anfahrt: ca. 1.5 Autostunden von Ivrea.
Ceresole Reale: 1600m. Beim eintreffen in Ceresole Reale erblickt man rechts oben (südhang) einige Felsen nahe am Ort. Dort gibt es einige cleane Risse von 6a bis 6c mit gebohrten Ständen. Dazwischen gibt es auch gebohrte, teils schwere Routen und einige „Techno Parties“. Erwähnenswert ist eine Linie in der Südwestexponierten Wand: über eine 6b Verschneidung links und einem 6m Quergang auf einem Henkelband nach rechts erreicht man ein 6m Runout über eine Senkrechte Wandstelle an Mikroleisten bis zu Bohrhakenstand. Name unbekannt Schwierigkeit ca. 7b+, Keile und Camalots bis Grösse 1. Zwei Seile von Vorteil. Der Direkteinstieg wäre schwer abzusichern.
Links Südwestwand
Südwestwand, ca. 6b.Links die 7b+ Linie
Kurz vor Ceresole Reale, bei dem abgebrannten Haus führt ein gut markierter Weg in 10min zu einem komplett gebolteten Klettergarten von 5c- 7c, Topo vor Ort.
Sergent: Von Ceresole Reale Talabwärts, gleich vor dem Tunnel Rechts führt eine Strasse zum Campingplatz. Dort gibt’s an grossen Blöcken den Fessura Kosterlitz (6a/b). Dieser ist 7m hoch (Highball oder kurze cleane Route). Etwas weiter gibt’s noch einen 10m Riss, unten Überhängend (6c+). Vom Camping führen gute Pfade hoch zum Sergent. Am Sergent sind vor Allem grosse Linien bis 200m angesagt! Siehe hierzu die Fotos vom Topo. Es gibt aber im linken Teil auch das Rissdach Legoland (7b+). Eine 6b Länge über einen Fingerriss führt unter das Dach. Mit Camalots 1-3 kann man dieses pumpige Riss Biest tiptop absichern. Leider zieht es immer das Seil in den Riss und verklemmt sich. Es lohnt sich weiter Rechts einen eigenen Stand an Keilen einzurichten. Im Mittelteil des Sergents wird über zwei Seillängen bis 6b das Rissdach Incastro Amaro erreicht. Bewertet 7a, verdammt hart! Camalots 0.75 – 1. Rechts davon noch ein 20m 7a Riss.
Topo-Foto Sergent
Topo Foto Sergent
Caporal: Der Caporal wird über eine Ausfahrt im Tunnel nach Ceresole erreicht. Leider blieb keine Zeit um hier anzugreifen, aber sieht super aus!
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Drogues douces 7c+/8a
Cruxmove
Nettes Ambiente
NR, ca. 8b
dito
Imposante Mauer
Hier fehlen die guten Löcher…
Julien Zambetti, der eifrige Erschliesser hat in der Kluse von Moutier ein neues Gebiet eingerichtet. Es handelt sich um eine etwa 30° überhängende Wand von 10-20m Höhe. Messerscharfe Löcher und einige Leisten machen diese imposante Mauer überhaupt kletterbar. Allerdings fallen die meisten Linien härter aus als man erwarten würde, da das Tritt- Angebot teilweise sehr dürftig ist…
Bis jetzt wurden 2 Linien im Überhang gepunktet: Die markante 20m Risslinie und die Traverse gleich links davon. Beide wurden als 8a vorgeschlagen und bieten begeisternde, athletische Kletterei! Ein ausführliches Topo macht noch keinen Sinn da das meiste noch nicht gepunktet ist.
Zustieg: Vom Parkplatz der Arrete Raimeux Richtung Moutier. Unter der Brücke hängt eine Strickleiter. Über diese hinunter und dann immer unter den Überhängen aufsteigend queren bis zu den Bolts. Ca. 15min, anstrengend da viel Kies (2 Schritte vor, einer zurück).
Kleiner Tipp: Die Routen sind alle zwingend gebohrt und meist schwerer als es von unten aussieht, Maillon mitnehmen!
News und Topos von Silvan Schüpbach – Alpinist und Bergführer