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Wer hätte gedacht, dass es im Jahr 2023 noch unbestiegene Wände im Hochgebirge des Berner Oberlandes gibt? Im goldenen Zeitalter des Alpinismus wurden die Gipfel der Alpen erstbestiegen. Später wurden alle Wände und Grate der grossen Berge zum ersten Mal von Menschen geklettert. Sei es die Erstbesteigung von Mont Blanc und Matterhorn oder die Erstdurchsteigung der Eigernordwand, immer sprach man vom „letzten Problem der Alpen“. Tatsächlich findet man im traditionellen Alpinismus auch heute noch Herausforderungen – jenseits von Speedrekorden und absurden Medienspektakeln. Ein gutes Beispiel ist die Westwand des Rottalhorns. Aus unerfindlichen Gründen blieb diese bis heute unberührt.
Am 27. und 28. Februar 2019 konnte ich mit Simon an der Aiguille de l’Amône eine anspruchvolle Mixedroute eröffnen. Durch die Ostwand des Berges wurde bislang erst eine Route eröffnet. Der Grenzgipfel zu Frankreich bietet guten Granit und steht im Schatten der bekannten Berge im nahen Chamonix. Wir hinterliessen keinerlei Spuren auf der Route und wurden mit einem eindrücklichen Abenteuer belohnt.
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Mt Blanc und Mt Maudit
Am Fusse der Wand
Eis a gogo
Jeremy in Aktion
Fröhliche Gesichter am Stand
Kombinierte Länge
Steileis Stufe
Das gute Wetter und die Verhältnisse haben mich und Eleonora ins Mt Blanc Gebiet gelockt. Diese Route hat uns viel Spass bereitet, aber die Höhe und die Länge der Tour hatten wir etwas unterschätzt. Erst um 21:00 waren wir ziemlich fertig zurück in der Hütte. Danke noch für das angenehme „zusammen Klettern“ mit Sebastien und Jeremy aus Fribourg. Trotz der grossen Anstrengung eine Spassige Tour mit guten Leuten.
Die Tour hatte noch einigen Pulverschnee in den leichten Längen und mit 600m Höhendifferenz ist sie auch deutlich länger als im Topo angegeben. Nur so als Hinweis.
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Fründenhütte
Tiefblick zum Öschinensee
Die JO Boys
verschneite Platten
erste Sonnenstrahlen
am Firngrat
Schlusspurt
Yess. Braavo!
Mit einer kleinen aber sehr fitten Gruppe der JO Biel konnten wir letzten Sonntag das Doldenhorn besteigen. Der Galletgrat hatte sicher nicht die besten Bedingungen. Trotzdem kamen wir gut voran. Gratulation an die JO Boys, das war ein guter Effort und ein tolles Erlebnis.
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18:00 ist nicht die beste Zeit zum starten…
…aber es hat viele Leute
Todesbiwak
Rampe
Spinne
Hangover im Cortibiwak
Der Whisky geht zur Neige
Ausstiegsplatten
Gipfel, Juhu!
Mit Laddy konnte ich diese Woche diese geniale Tour Klettern. Geilstes Mixedgelände und eine beachtliche Länge zeichnen die Kletterei aus. Weil es recht viele Leute hatte, sind wir bereits Mittwoch Abends/Nacht bis zum Todesbiwak. So hatten wir die geilsten Biwaks für uns. Unser Begehungsstil war wie gewohnt: Viel Essen und immer gemütlich 😉
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Strenger Zustieg
beeindruckende Wand
Am Anfang machte der…
…Nasschnee uns schwer zu schaffen
Weihnachten?
Steileis im Couloir
Übel verschneite…
…Platten testen die Nerven
Die Headwall rückt näher
200% Luftfeuchte
Das Wetter ist mehr als schlecht
Rückzug mit Staublawinen
Geschafft!
Viele grosse und kleine Berge gibt es in den Berner Voralpen. Auch eine 900m hohe Wand ohne bekannte Durchsteigung gibt es. Mit einem motivierten 4er Team wollten wir diese Herausforderung bei hochwinterlichen Bedingungen im Bigwall Stil annehmen. Ganz entgegen dem Trend: Nicht light and fast, sondern heavy and slow. Schliesslich wollen wir auch Zeit zum geniessen haben! Leider schneite es viel mehr als der Wetterbericht meldete und am zweiten Tag gingen pausenlos Staublawinen nieder, die durchaus über ein gewisses Zerstörungspotential verfügten. Wir realisierten, dass die Situation sich ernster entwickelte als geplant. Umso wichtiger war es, dass sich unser Team diszipliniert und klever verhielt. Dank einer defensiven Routenwahl und einem guten Zusammenspiel wurden wir von den Lawinen bloss gestreift und konnten, die gute Laune wahrend, sicher den Fuss der Wand erreichen. Danke euch allen für dieses tolle Abenteuer und ich freue mich auf einen zweiten Versuch bei besseren Wetteraussichten! Danke an Pascal für die tollen Fotos!
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Tschingelhorn Südcouloir
Nesthorn
Mutthornhütte
kein Stress…
Winterraum Mutthornhütte
Dämmerung
Wow
Laddy und Aletschhorn
Wo gehts lang
?
Einstieg
Am Grat
Gspaltenhorn
Fränzi und Laddy vor der Crux
Gar nicht so Easy!
Gipfel!
Eigentlich wollte ich nach Chamonix für kombiniert Klettereien zu üben. Doch hatte ich keine Lust auf eine lange Autofahrt und teure Seilbahnen. Also ging es mit Fränzi, Laddy und Märcu ins Lötschental. Skihochtour Tschingelhorn und Lauterbrunnen Breithorn weiterlesen →
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Powderland
Judihui
Technische Waldpassage
Auf der Stockhorn Schulter
Grenzwertig Steil
Übergang zum Fels ist fliessend…
Blick zurück
Juli&Simu
Schnee bis zur Bushaltstelle
Die tollen Schneeverhältnisse hielten uns im Norden zurück. Statt klettern im Tessin gab es eine der geileren Freeridesessions ever: Vom Stockensee Aufstieg auf die Stockhorn Westschulter. Von dort Abfahrt unter der Nordwand und Wiederaufstieg zur Walalp. Von dort dirket bis zur Bushaltestelle in Bluemistei.Unglaublich geil!
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Matteo am Hüttenweg
Plötzlich taucht die Wand auf…
Monster!
Der neue Bouldertopspot
Glatt und lose…
zügig gehts voran
Oberer Wandteil
Unten und Wetter gut!
Diese Wand hat mich schon lange beschäftigt. Auf 2000m Zustieg folgen 1000m Wand, ziemlich grosse Dimensionen also. Wir stiegen in der Dunkelheit ein und kämpften uns den brüchigen und extrem reibungsarmen Gneiss hoch. Aus Sicherheitsgründen kletterten wir nicht auf den einfachen Platten im linken Wandteil sondern über einen steilen Pfeiler. Trotzdem schafften wir die ersten 500 Wandmeter in sechs Stunden. Auftürmende Quellwolken schreckten uns jedoch ab, zumal der Wetterbericht von Gewittern sprach. Kaum waren wir zurück Wandfuss, war der Himmel tiefblau und es gab den ganzen Tag keine Wolke mehr. Ich hätte heulen können!
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Nice House Dude!
Unter dem Mt. Blanc du Tacul
Da oben ist das Biwak!
Coole Hütte
C`était sympa mon gars!
Grand Pilier d`Angle
Mt. Blanc Brenvaflanke
Grand Capucin
Mit Jerome Sullivan wollte ich eigentlich die Heckmaier am Eiger machen. Jerome hatte aber noch ein mögliches Erstbegehungsprojekt am Grand Pilier d`Angle ins Spiel gebracht. Diese Wand ist auf der italienischen Seite des Mt. Blanc. Es handelt sich um eine sehr anspruchsvolle Unternehmung, denn nach 1000m Wand steht man auf 4200m und muss noch bis auf den Gipfel des Mt. Blanc auf etwa 4800m!
Sofort war ich begeistert von dieser Idee, zumal am Eiger ganze Heuschreckenschwärme von Bergsteigern die Nordwand belagerten.
Unser Projekt startete mit Einkaufen in Chamonix und wir brauchten relativ lange, bis wir endlich bereit waren. Es zeichnete sich schnell ab, dass Jeromes französische Bergsteigermentalität nicht direkt kompatibel zur Lehrbuchmeinung der schweizer Bergführer wäre…
Jedenfalls erreichten wir am späten Nachmittag das Biwak de la Fourche, eine hübsche kleine Biwakschachtel auf einem Grat in 3800m Höhe. Leider sahen wir von dort, dass unsere Wand schlechte Verhältnisse vorwies. Viele Schneefreie Zonen und Blankeis. Zudem war der Aufstieg über den Gipfelhang ebenfalls komplett blank. Auch die interessanten Couloirs am Mt. Maudit schienen trocken zu sein. So kehrten wir unverrichteter Dinge zur Aig. du Midi Seilbahn zurück.
News und Topos von Silvan Schüpbach – Alpinist und Bergführer